Dialyse – Bauchfelldialyse – Peritonealdialyse

Was ist eine Dialyse?

Die Dialyse ist ein Blutreinigungsverfahren, das die lebenswichtigen Funktionen der Nieren übernimmt. Deshalb spricht man auch von einer Nierenersatztherapie. Bei der künstlichen Blutwäsche werden überschüssiges Wasser und Giftstoffe – die sogenannten harnpflichtigen Substanzen – aus dem Körper abgeleitet. Die Blutwäsche ist neben der Nierentransplantation die wichtigste Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen. Man unterscheidet zwei Dialyse-Techniken:

  • Bei der Hämodialyse filtert ein Gerät (künstliche Niere) das Blut außerhalb des Körpers.
  • Bei der Peritonealdialyse wird das Bauchfell (Peritoneum) als natürliche Dialysemembran benutzt.

Die Peritonealdialyse

Was passiert bei der Peritonealdialyse?

Um die Giftstoffe aus dem Körper herauszufiltern, wird das eigene Bauchfell als natürliche Filtermembran verwendet. Dazu wird in regelmäßigen Abständen die Dialyselösung (Dialysat) über einen in die Bauchhaut eingesetzten Katheter in die Bauchhöhle eingefüllt. Nach vier bis sechs Stunden ist die Lösung mit den Substanzen, die entfernt werden sollen, angereichert.

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