Dialyse – Bauchfelldialyse – Peritonealdialyse

Die Dialyse ist eine lebenswichtige Behandlung bei Nierenversagen. Aktuell sind rund 80.000 Menschen in Deutschland dauerhaft auf die Dialyse angewiesen.

Was ist eine Dialyse?

Die Dialyse ist ein Blutreinigungsverfahren, das die lebenswichtigen Funktionen der Nieren übernimmt. Deshalb spricht man auch von einer Nierenersatztherapie. Bei der künstlichen Blutwäsche werden überschüssiges Wasser und Giftstoffe – die sogenannten harnpflichtigen Substanzen – aus dem Körper abgeleitet. Die Blutwäsche ist neben der Nierentransplantation die wichtigste Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen. Man unterscheidet zwei Dialyse-Techniken:

  • Bei der Hämodialyse filtert ein Gerät (künstliche Niere) das Blut außerhalb des Körpers.
  • Bei der Peritonealdialyse wird das Bauchfell (Peritoneum) als natürliche Dialysemembran benutzt.

Was passiert bei der Peritonealdialyse? 

Um die Giftstoffe aus dem Körper herauszufiltern, wird das eigene Bauchfell als natürliche Filtermembran verwendet. Dazu wird in regelmäßigen Abständen die Dialyselösung (Dialysat) über einen in die Bauchhaut eingesetzten Katheter in die Bauchhöhle eingefüllt. Nach vier bis sechs Stunden ist die Lösung mit den Substanzen, die entfernt werden sollen, angereichert. Dann wird sie über den Katheter aus der Bauchhöhle abgelassen und durch frische Lösung ersetzt. Da die Entgiftung und der Flüssigkeitsentzug langsam und stetig erfolgen, ist die Bauchfelldialyse ein schonendes Verfahren.

Wie funktioniert die Bauchfelldialyse? 

Das Bauchfell ist eine hauchdünne Haut, die bei Erwachsenen die gesamte Bauchhöhle auskleidet. Mit einer Fläche von ein bis zwei Quadratmetern überzieht es einen Großteil der inneren Organe.
Das Bauchfell ist sehr gut durchblutet und damit hervorragend als Austauschmembran für die Dialyse geeignet. Die Giftstoffe, die sich im Körper angesammelt haben, werden über die vielen kleinen Blutgefäße des Bauchfells herantransportiert. Durch die unterschiedliche Konzentration, d.h. eine hohe Anzahl an Giftstoffen im Blut und eine niedrige Anzahl in der Lösung, treten die Giftstoffe vom Blut durch das Bauchfell in die Spüllösung über. Um neben den Giften auch überschüssiges Wasser aus dem Körper zu entfernen, enthält die Dialyselösung zusätzlich Traubenzucker (Glukose). Dadurch gelingt es, Wasser aus den kleinen Gefäßen des Bauchfells in die Bauchhöhle zu ziehen und so den Körper von überflüssigem Wasser zu befreien.

Die Dialyse ist eine lebenswichtige Behandlung bei Nierenversagen. Aktuell sind rund 80.000 Menschen in Deutschland dauerhaft auf die Dialyse angewiesen.

Was ist eine Dialyse?

Die Dialyse ist ein Blutreinigungsverfahren, das die lebenswichtigen Funktionen der Nieren übernimmt. Deshalb spricht man auch von einer Nierenersatztherapie. Bei der künstlichen Blutwäsche werden überschüssiges Wasser und Giftstoffe – die sogenannten harnpflichtigen Substanzen – aus dem Körper abgeleitet. Die Blutwäsche ist neben der Nierentransplantation die wichtigste Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen. Man unterscheidet zwei Dialyse-Techniken:

  • Bei der Hämodialyse filtert ein Gerät (künstliche Niere) das Blut außerhalb des Körpers.
  • Bei der Peritonealdialyse wird das Bauchfell (Peritoneum) als natürliche Dialysemembran benutzt.

Was passiert bei der Peritonealdialyse? 

Um die Giftstoffe aus dem Körper herauszufiltern, wird das eigene Bauchfell als natürliche Filtermembran verwendet. Dazu wird in regelmäßigen Abständen die Dialyselösung (Dialysat) über einen in die Bauchhaut eingesetzten Katheter in die Bauchhöhle eingefüllt. Nach vier bis sechs Stunden ist die Lösung mit den Substanzen, die entfernt werden sollen, angereichert. Dann wird sie über den Katheter aus der Bauchhöhle abgelassen und durch frische Lösung ersetzt. Da die Entgiftung und der Flüssigkeitsentzug langsam und stetig erfolgen, ist die Bauchfelldialyse ein schonendes Verfahren.

Wie funktioniert die Bauchfelldialyse? 

Das Bauchfell ist eine hauchdünne Haut, die bei Erwachsenen die gesamte Bauchhöhle auskleidet. Mit einer Fläche von ein bis zwei Quadratmetern überzieht es einen Großteil der inneren Organe.
Das Bauchfell ist sehr gut durchblutet und damit hervorragend als Austauschmembran für die Dialyse geeignet. Die Giftstoffe, die sich im Körper angesammelt haben, werden über die vielen kleinen Blutgefäße des Bauchfells herantransportiert. Durch die unterschiedliche Konzentration, d.h. eine hohe Anzahl an Giftstoffen im Blut und eine niedrige Anzahl in der Lösung, treten die Giftstoffe vom Blut durch das Bauchfell in die Spüllösung über. Um neben den Giften auch überschüssiges Wasser aus dem Körper zu entfernen, enthält die Dialyselösung zusätzlich Traubenzucker (Glukose). Dadurch gelingt es, Wasser aus den kleinen Gefäßen des Bauchfells in die Bauchhöhle zu ziehen und so den Körper von überflüssigem Wasser zu befreien.

Was sind die wichtigsten Regeln?

Die folgenden Regeln müssen individuell an den eigenen Gesundheitszustand angepasst werden. Besprechen Sie diese daher mit Ihrem Arzt oder Nierenspezialisten und legen Sie die persönlichen Richtwerte gemeinsam fest:

  • Halten Sie sich an die mit Ihrem Arzt besprochenen Zeiten für den Austausch der Dialyselösung. Beim Durchführen der Dialyse ist ein hygienisches Arbeiten sehr wichtig, um Infektionen zu vermeiden.
  • Durch die kontinuierliche Entwässerung und Entgiftung des Körpers ist im Vergleich zur Hämodialyse eine weniger strenge Diät erforderlich. Flüssigkeitszufuhr, Obst und Gemüse sind weit weniger eingeschränkt. Die individuell für Sie geltenden Regeln werden während der Trainingsperiode ermittelt. Auch eine individuelle Ernährungsberatung ist fester Bestandteil jeder Dialyse-Behandlung.
  • Achten Sie auf eine kalorienreiche und vor allem eiweißreiche Ernährung, um die Eiweißverluste über das Bauchfell auszugleichen.
  • Meiden Sie phosphatreiche Nahrungsmittel. Hohes Phosphat kann zu Verkalkungen und Juckreiz führen. Um die Phosphataufnahme aus der Nahrung zu reduzieren, sind Phosphatzusätze zu meiden und Phosphatbinder zu jedem Essen einzunehmen.
  • Ein Mangel an Vitaminen, insbesondere Vitamin D, kann medikamentös ausgeglichen werden.

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  • Wie wird man auf die Behandlung vorbereitet?
  • Wie setzt sich die Dialysierflüssigkeit zusammen?
  • Wie läuft eine Dialysesitzung ab?
  • Warum sollte ich mich an bestimmte Regeln unbedingt halten?
  • Was sind die Vorteile der Peritonealdialyse?
  • Was sind die Nachteile der Peritonealdialyse?
  • Was ist eine Peritonistis?
  • Wie wirkt sich die Dialyse langfristig auf mich aus?
  • Gibt es Alternativen zur Peritonealdialyse?

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Reinhold Messner

„Wer Gipfel erklimmen will, muss rundum fit sein. Die Deutsche Nierenstiftung setzt sich aktiv für die Gesunderhaltung der Niere ein – ein wichtiges Organ, dessen Bedeutung viel zu oft unterschätzt wird. Diese wertvolle Arbeit unterstütze ich gern.“

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