Forschung schafft Wissen und Wissen schafft Gesundheit
ForschungEine wachsende Zahl von Menschen ist von Nierenerkrankungen betroffen. Man geht von einer jährlichen Zunahme von etwa 3-5% aus. Schätzungen zufolge leiden weltweit über 500 Millionen Menschen an einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Nur die wenigsten Menschen bemerken den schleichenden Funktionsverlust des wichtigen Organs frühzeitig.
Ein großes Anliegen der Deutschen Nierenstiftung ist daher die Unterstützung der wissenschaftlichen Forschung.
Vorbeugung und Behandlung verbessern
Auf dem Gebiet der Früherkennung ist es zum Beispiel wichtig, dass Gene, die für bestimmte Nierenerkrankungen verantwortlich sind, entdeckt werden. Menschen, die diese erblichen Faktoren nachweisen, können dann frühzeitig behandelt werden. Menschliches Leid und hohe Kosten werden auf diese Weise vermieden.
Die Nierenstiftung unterstützt und koordiniert darüber hinaus Forschungsprojekte zu Umweltfaktoren und Medikamenten, die Nierenschädigungen verursachen können.
Lebensqualität erhöhen
In Deutschland werden zur Zeit etwa 60.000 Menschen dauerhaft dialysiert. Die Lebensqualität der Betroffenen ist trotz Dialyse häufig erheblich eingeschränkt. Überdies treten bei vielen Dialysepatient/innen nach einigen Jahren Begleiterkrankungen wie Gefäßverkalkungen, Herzerkrankungen, Knochen- und Gelenkschäden auf.
Nur durch Forschung werden hier Fortschritte erreicht.
Langzeitprognosen optimieren
Auf dem Gebiet der Transplantation ist es dringend geboten, die Langzeitprognose der transplantierten Organe zu erhöhen. In Deutschland leben derzeit etwa 20.000 Menschen mit einer Transplantatniere. Die Ergebnisse in den ersten Jahren nach der Organübertragung sind zwar im Allgemeinen sehr gut, im Laufe der Zeit werden jedoch auch Spendernieren vom Körper des Patienten wieder abgestoßen.
Auch hier wird nur die Forschung weiterhelfen können.