17.Mai.2012
Forschung fördern
Stipendien für junge Nephrologen
Die Deutsche Nierenstiftung unterstützt Forschungsprojekte auf den Gebieten Früherkennung, Prophylaxe und Therapie von Nierenerkrankungen. Mit der Vergabe von Stipendien richtet sie sich vor allem an junge Nephrologinnen und Nephrologen (Nierenfachärztinnen und -Ärzte).
Seit 1999 werden die Stipendien jährlich ausgeschrieben.
Nachwuchswissenschaftler/innen können sich mit der Präsentation ihres Forschungsvorhabens bewerben.
Der wissenschaftliche Ausschuss der Deutschen Nierenstiftung wählt aus den Bewerbungen die überzeugendsten aus. Auf diese Weise bietet die Nierenstiftung den besten jungen Forschern auf dem Gebiet der Nierenerkrankungen die Möglichkeit ihre Forschungsvorhaben in Deutschland durchzuführen.
Wie hoch der Bedarf an solchen Anschub-Finanzierungen ist, lässt sich an der Zahl der Bewerbungen erkennen: pro Ausschreibung werden etwa 20 – 40 Anträge eingereicht.
Informieren Sie sich über- die Ausschreibung der Stipendien für 2012 folgt
Übersicht der bereits vergebenen StipendienAus den zahlreichen Anträgen wurden die folgenden Preisträger ermittelt:
2011
Analyse von Mikrovesikeln im Urin - ein neuartiger Ansatz zur Früherkennung und Aktivitätsbeurteilung von Nierenerkrankungen
Dr. Anja Susanne Mühlfeld, RWTH Aachen
Metabolic Profiling: Identifizierung von Biomarkern bei Dialysepatienten mit symptomatischem Restless Legs Syndrom (RLS)
Dr. Barbara Schormair, Klinikum rechts der Isar, München
2010
Die Rolle von mesenchymalen Stammzellen bei der Regeneration von glomerulärem Endothel beim hämolytisch-urämischen Syndrom
Dr. Neysan Rafat, Universitätsklinikum Heidelberg
MicroRNA-vermittelte Regulationsmechanismen in Nierenentwicklung und Pathogenese renaler Erkrankungen
Dr. Roman-Ulrich Müller, Universitätsklinikum Köln
2009
Genomweite Assoziationsstudie der Oxalatexkretion
Dr. Markus Feldkötter, Uniklinik Köln-Zentrum für Kinderheilkunde
Receptor for advanced glycation end-products (RAGE) und High-mobility group box 1-Protein (HMGB1) bei der Immunkomplex-Glomerulonephritis
Dr. Julia Lichtnekert, Medizinische Poliklinik München-Institut für Klinische Biochemie
Pathophysiologische Bedeutung der Katecholaminresistenz im vasodilatatorischen Schock mit akuter Nierenschädigung
Fritz-Scheler-Stipendium
Dr. Michael Haase, Charité Berlin-Campus Virchow-Klinikum
Die Rolle von Podozyten bei der Entstehung altersassoziierter Nierenerkrankungen und ihre Bedeutung als Ziel präventiver Strategien
Fritz-Scheler-Stipendium
PD Dr. Bernhard Schermer, Uniklinik Köln-Klinik IV für Innere Medizin
2008
Zur Pathogenesedes NephrotischenSyndroms – Regulation der Podozytenpolaritätzur Entwicklung der glomerulären Filtrationsbarriere
Fokko van der Woude Stipendium
Dr. Björn Hartleben, Uni Freiburg
Rolle des Signalsuppressors Socs3 im fehlregulierten Regenerierungsprozess der Altersniere
Dr. Roland Schmitt, Medizinische Hochschule Hannover
Sympathikusaktivierung in renaler Hypertonie: Therapeutische Implikation
Dr. Rainer Pliquett, Uni-Kliniken Frankfurt/Main
Entzündungsreaktionen beim Hypertonie-induzierten renalen Endorganschaden –zellspezifische Funktion des Transkriptionsfaktores NF-kB
Fritz Scheler Stipendium
Dr. Norbert Henke, Franz-Vollhard Klinik, Charité Berlin Campus Buch
2007
Expression von Toll-like-Rezeptor auf intrinischen renalen Zellen Bedeutung im Rahmen entzündlicher Nierenerkrankungen
Fokko van der Woude Stipendium
Dr. Markus Wörnle, Medizinische Poliklinik der LMU München
Regulation von Claudin (Cldn-16) und Claudin 19 (Cldn-19) im dicken aufsteigenden Ast der Henleschen Schleife unter Veränderung diätischer Calcium- und Magnesiumzufuhr
Dr. Julia Thumfahrt, Charité Berlin, Pädiatrie-Nephrologie
Expression und Funktion des Toll-like-Systems bei der experimentellen mebranoproliferativen Glomerulonephritis
Dr. Miriam Banas, Medizin II, Universitätsklinikum Regensburg
2006
Rolle von Kaliumkanälen bei Nierenfibrose
Dr. Ivica Grgic, Philips-Universität Marburg Nephrologie
Patch clamp-Untersuchungen am mikrodissezierten Sammelrohr der Maus zur Regulation des epithelialen Natrumkanals (ENaC) durch Proteasen
Anke Dahlmann, Univeristätsklinik Erlangen Nephrologie und Hypertensiologie
Signaltransduktion durch Nephrin-Protein-Interaktionen: Ein systembiologischer Ansatz zum besseren Verständnis der Pathogenese der Proteinurie
Dr. med. Katja Höpker, Universitätsklinik Freiburg Nephrologie
2005
Die Bedeutung von Lysophospholipiden als antiinflammatorische Substanzen bei Nierentransplantation
Dr. M. Tölle, Nephrologie Charite Berlin
Funktionelle Analyse von Kandidatgenen für die „Medullary Cystic Kidney Disease“ Typ 1 (MCKD1)
Dr. M. Wolf, Allgemeine Kinderkrankheiten, Universität Köln
Die zellbiologische Rolle des Protocadherins FAT1 für die Physiologie und Pathophysiologie des Podozyten
Dr. G.S. Braun, Institut für Zellbiologie und Anatomie I Universität Heidelberg
2004
Die Rolle der Serum und Glucocorticoid induzierbaren Kinase in der diabetischen Nephropathie
Dr. med. Florian Grahammer, Physiologische Institut I Universität Tübingen
Rolle des PDZ Adaptor Protein Densin für die Integrität der Schlitzmembran
Dr. med. Christian Reinhardt, Medizinische Klinik D, Nephrologie, Universität Münster
Charakterisierung des Spleißverhaltens und alternativer PKHD1Mutations-Mechanismen bei autosomal rezessiver polyzistischer Nierenerkrankung
Dr. med. Carsten Bergmann, Institut für Humangenetik, RWTH Aachen
Glomeruläre Effekte von Interleukin-13:Entwicklung eines transgenen Tiermodels
Dr. med. Cecile Dau, Institut für Anatomie und Zellbiologie I Universität Heidelberg
2003
Regulation des Natrium-Chlorid Kotransportes durch die WNK Serin-Threonin Proteinkinase als Ursache des Gordon-Syndroms
Jolanta Doroszewicz, Univ. Kinderklinik Marburg
Untersuchungen zu Entstehungsmechanismen der Nierenfibrose durch Aldosteron und deren pathophysiologischer Bedeutungen
Dr. med. Alexander Krug, Physiologisches Institut, Würzburg
Die Bedeutung G-Protein-vermittelter Signalwege in der Pathogenese von Glomerulopathien
Dr. med. Marcus Möller, Inst. für Anatomie und Zellbiologie, Heidelberg
2002
Auswirkungen von Ovariektomie (OVX) auf osmotisch inaktive Natriumspeicher
Dr. Jens Titze, Medizinische Klinik IV der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Nephrologie.
Einfluss von modifiziertem und nativem C-Reaktivem Protein auf die Entwicklung derAtheroskelose und auf die endotheliale Dysfunktion in Apo-E-knockout-Mäusen
Dr. Susanne Schwedler, Medizinische Klinik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Zusammenhang zwischen Zytokingenpolymorphismus und in vivo Genexpression in Nierentransplantaten
Dr. Katja Kotsch, Institut für Medizinische Immunologie Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität Berlin
Signaltransduktion durch die Schlitzmembranproteine Nephrin, Podocin und CD2AP
Dr. Tobias B. Huber, Medizinische Klinik IV der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Expression und Funktion von Peptid- und Pharmakatransportern während des akuten Reperfusionsschadens
Dr. David Alexander Groneberg, Klinik für Pädiatrie Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität Berlin
2001
Untersuchung des ´IL-18/IL-18 binding protein’ Systems bei entzündlichen glomerulären Erkrankungen
Dr. Heiko Mühl, Zentrum der allgemeinen Pharmakologie und Toxokologie, Klinikum der Johann Wolfgang Goe-the-Universität Frankfurt/Main
NSAID induzierte Veränderungen der Genexpression in der Niere-Hitzeschockprotein 72 und die Analgetika-as-soziierte Nephropathie
Dr. med. Wolfgang Neuhofer, Physiologisches Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München
Therapie der progredienten Niereninsuffizienz mit Antagonisten gegen Chemokinrezeptor-
Dr. med. Hans-Joachim Anders, Medizinische Poliklinik, Klinikum Innenstadt München
2000
Wilms Tumor-Risiko bei nephrotischem Syndrom
Dr med. Valerie Schumacher, Institut für Humangenetik und Anthropologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Der renale organische Kationentransporter hOCT2
Dr. med. Berhard Schmitt, Anatomisches Institut der Universität Würzburg
1999
Entwicklung und Charakterisierung eines neuen Tiermodels der IgA Nephropathie
Dr. med. Frank Eitner, Medizinische Klinik der RWTH Aachen
Funktionelle Charakterisierung von Epithelien, Anwendung bei der Erforschung der polyzystischen Nierenerkrankung
Dr. med. Ina Thiele, Physiologisches Institut der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg
Synthese und Regulation endogener Peptide mit antibiotischer Wirksamkeit (Defensine) in menschlichen Bauch-zellen durch bakterielle Infektion
Dr. med. Christian Keuneke, Medizinische Poliklinik, Klinikum Innenstadt München
Einfluss von Antineutrophilen zytoplasmatischen Antikörpern auf Monozyten
Dr. med. C. Bommer, V. Medizinische Klinik, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg